Zurück 

 

SATZUNG

 

des

 

HUNDESPORTVEREIN EBERSBERG e.V.

 

gegründet:  1975

 

  § 1 Name und Sitz des Vereins

 

1.1 Der Verein führt den Namen HUNDESPORTVEREIN EBERSBERG e.V.

      In Abkürzung HSV - Eberberg.

 

1.2 Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Ebersberg unter der Nummer 319

      eingetragen       

 

        1.3  Sitz des Vereins ist Ebersberg.

 

1.4   Das Geschäftjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31.Dezember jeden Jahres

 

1.5 Der Verein ist Mitglied im Bayerischen  Landesverband für Hundesport e.V. (BLV).

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

2.1     Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne  des Abschnitts ,,steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

2.2     Der Verein ist selbstlos tätig,  er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

2.3     Mittel des Vereins  dürfen  nur  für  die satzungsmäßigen Zwecke  verwendet werden.  Die  Mitglieder  erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

2.4     Es darf  keine Person  durch Ausgaben,  die dem Zweck der Körperschaft fremd sind,  oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

2.5     Zweck des Vereins ist,  Hundehaltern  die  Möglichkeit zu bieten, ihre Hunde zu Schutz-, Begleit-, Wach- und Fährtenhunden  auszubilden oder  sich mit ihrem  Hund am Turnierhundesport zu beteiligen.

 

2.6     Die hundesportliche Arbeit ist auf die körperliche Ertüchtigung der Hundeführer ausgerichtet und unterliegt sportlichen Grundsätzen.

 

2.7     Zur Überprüfung des  Ausbildungsstandes  von Hundeführern und Hund führt der Verein Prüfungs- und Turnierhundesportveranstaltungen  durch,  die von vom BLV  zugeteilten Leistungsbewertern abgenommen werden.

 

2.8     In Fragen der Hundehaltung, Erziehung und Ausbildung fühlt sich der Verein als der berufene Berater aller Hundehalter seines Einzugsgebietes.

 

 

 

 

2.9    Der Verein ist für alle  Bevölkerungsschichten offen. Ein Anliegen  ist ihm,   Jugendliche für den  Hundsport zu gewinnen und ihnen die Möglichkeit zu  einer  sinnvollen Gestaltung ihrer  Freizeit  in  der   Vereinsjugendgruppe zu bieten.

 

2.10  Der Verein fördert die Belange des Tierschutzes aktiv.

 

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

Der Verein besteht aus ordentlichen  und Ehrenmitgliedern. Die Aufnahme erfolgt auf schriftlichen Antrag.

 

 

   § 4 Ordentliche Mitglieder

 

Aufnahmefähig als Mitglied ist jede  unbescholtene Person. Bei Minderjährigen  ist die Zustimmung  der gesetzlichen Vertreter erforderlich.  Aufnahmegesuche,  in  welchen  die  Satzung und Platzordnung anerkannt  werden,  sind  einem Vorstandsmitglied auszuhändigen Über das Aufnahmegesuch entscheidet die Vorstandschaft.

 

 

§ 5 Ehrenmitglieder

 

Zu Ehrenmitgliedern  kann  der Verein  Personen ernennen, die sich besondere Verdienste um  den Verein  oder den Hundesport erworben  haben.  Die Ehrenmitglieder genießen  alle, den ordentlichen  Mitgliedern zustehenden Rechte,  sind  jedoch von der Entrichtung von Beiträgen befreit.

 

 

    § 6 Rechte und Pflichten der Mitg1ieder/ Ehrenmitglieder.

 

Jedes Mitglied  ist   wahl-  und stimmberechtigt mit Ausnahme zwischen Ihm  und dem Verein  zu besorgenden Angelegenheiten. Wählbar ist jedes Mitglied über 18  Jahre. Jedes Mitglied hat den Verein  tatkräftig  zu  unterstützen.  Aktive Mitglieder leisten Arbeitsdienst. Über Art, Zeitpunkt, Umfang und Dauer befindet der erste Vorsitzende nach Bedarf. Die Vorstandschaft kann in begründeten Fällen Befreiung gewähren, ansonsten einen dem Verein anfallenden Geldbetrag festsetzen.

Hundehalter oder Hundeführer müssen eine ausreichende Haftpflichtversicherung nachweisen. (Der Nachweis ist durch eine Bestätigung der Versicherung oder Vorlage der Police bereits im Aufnahmeverfahren zu erbringen). Für Hunde, bei denen eine „Kampfhundeeigenschaft“ widerlegbar vermutet wird, ist der Nachweis zu führen, dass die Haltung des Hundes keiner Erlaubnis bedarf. (sog. Negativzeugnis).

 

 

 

 

 

 

§ 7 Aufnahmegebühr  Mitgliedsbeitrag und Geschäftsjahr

 

 

Die Aufnahmegebühr und der Jahresbeitrag werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

Im Jahrebeitrag sind die Abgaben an den BLV und an die Kreisgruppe  enthalten.  Der Jahresbeitrag ist am 1. Dezember des laufenden Jahres für das darauffolgende Geschäftsjahr fällig. Bei Zahlungsverzug erfolgt eine Mahnung mit letztmaliger Fristsetzung, nach deren fruchtlosem Ablauf die Mitgliedschaft erlischt.

Eine Benachrichtigung erfolgt hierbei nicht. Beim Ausscheiden  aus dem Verein  im  Laufe des Jahres,  besteht kein Anspruch auf anteilige Zahlung des  Restmitgliedbeitrages. In besonderen  Fällen,  kann die Vorstandschaft  auf Antrag Beitragsfreiheit,  Beitragsermäßigung  oder Beitragsstundung gewähren.  Ehegatten, Abkömmlinge sowie Adoptivkinder eines ordentlichen Mitglieds entrichten die Hälfte des Jahresbeitrags, solange eine häusliche Gemeinschaft und/oder eine wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.

 

 

§ 8 Organe des Vereins

 

1.    Mitgliederversammlung oder außerordentliche Mitgliederversammlung.

2.    Die Vorstandschaft

3.    Der Hauptausschuss oder sonstige nach Bedarf gebildete Ausschüsse.

 

 

§ 9 Mitgliederversammlung

 

 

Im Februar jeden Jahres ist die Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Tagesordnung hat zu enthalten:

1.    Jahresbericht des 1. Vorsitzenden

2.    Jahresbericht der Ausbildewarte

3.    Jahresbericht des Schatzmeisters und Entlastung nach Prüfung der Kassen und Rechnungsführung durch die Revisoren.

4.    Beschlussfassung über evt. vorliegende Anträge.

 

Jedes 2.  Jahr zur Mitgliederversammlung hat die Tagesordnung ferner zu enthalten:

5.    Entlastung der Vorstandschaft.

6.    Neuwahlen der Vorstandschaft.

Falls  von mindestens  1/5  der  Mitglieder  unter Angabe von Zweck und Gründen verlangt wird,  ist die Vorstandschaft verpflichtet, jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.  Die  Einberufung hat  mindestens  14 Tage vor dem Termin  schriftlich,  unter Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte und des Termins zu geschehen.

 

§ 10 Monatsversammlung

 

Vom 1. Vorsitzenden werden Monatsversammlungen anberaumt, in denen vorwiegend Vereinsangelegenheiten sowie Nachrichten und Informationen der übergeordneten Verbände behandelt werden. Gleichzeitig geben sie jedem Mitglied Gelegenheit für Vorschläge, Anregungen, Beschwerden ect. Den jeweiligen Zeitpunkt bestimmt der 1. Vorsitzende und gibt ihn in geeigneter Form im Vereinsheim bekannt. Mit der Durchführung kann er auch ein anderes Vorstandsmitglied beauftragen.

 

 

§ 11 Die Vorstandschaft

 

1.    der 1. Vorsitzende

2.    der 2. Vorsitzende

3.    der Schriftführer

4.    der Schatzmeister

5.    der 1. Ausbildewart

6.    der 2. Ausbildewart

7.    der 3. Ausbildewart

 

Bei Bedarf ist eine Zusammenlegung von zwei Vorstandsämtern in einer Person zulässig (Personalunion); § 12 Satz 5 bleibt hiervon unberürt. Die Aufgabenverteilung der Ausbildewarte regelt die Vorstandschaft.

Die Sitzungen der Vorstandschaft  beraumt der  1. Vorsitzende oder  in  dessen Vertretung der 2.  Vorsitzende an.  Die Vorstandschaft ist beschlussfähig,  wenn  mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend sind. Abstimmungen erfolgen mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme des 2. Vorsitzenden den Ausschlag.

 

 

 12 Pflichten und Rechte der Vorstandschaft

 

1.    Der 1. Vorsitzende oder der 2  Vorsitzende

 

vertreten  den Verein  gerichtlich und  außergerichtlich. Sie haben die Pflicht, die genaue Einhaltung der Satzung zu überwachen. Sie berufen die erforderlichen Sitzungen und Versammlungen ein und setzen die Tagesordnung fest.

Der 1. Vorsitzende führt den Verein.

Er kann  bei Übereinstimmung mit der  Mehrheit  der Vorstandschaft,  Vorstandsmitglieder bei grober Pflichtverletzung von Ihrer Tätigkeit entbinden und auch die Posten  von Vorstandsmitgliedern  bis zu  Neuwahlen kommissarisch  besetzen. Der 1. Vorsitzende kann über einen Höchstbetrag von 500.- €  frei im Interesse des Vereins verfügen.  Bei höheren  Beträgen hat er einen diesbezüglichen Beschluss der  Vorstandschaft herbeizuführen.

 

2.       Der 2. Vorsitzende

 

Im Innenverhältnis gilt folgendes.

Er  ist der ständige  Vertreter des 1.  Vorsitzenden. Er vertritt und übernimmt bei Verhinderung  und Abwesenheit  des 1. Vorsitzenden dessen Aufgaben und Pflichten, sowie Rechte.

 

 

3.Der Schriftführer

 

Der  Schriftführer erledigt  den Schriftverkehr  des Vereins. Wichtige Schreiben werden im  Einvernehmen der Vorstandschaft auf  deren   Beschluss  ausgeführt.   Er  hat  Protokoll  über sämtliche Versammlungen zu führen und die Mitgliederliste auf dem  Laufenden  zu  halten.   Er  verwaltet  die  Portokasse. Abrechnung erfolgt bei der Jahreshauptversammlung.

 

4. Der Schatzmeister

 

Er  verwaltet die Kasse des Vereins und  hat  alle regelmäßig wiederkehrenden Geldgeschäfte selbstständig zu erledigen. Die Vereinsgelder sind getrennt von den privaten Geldern aufzubewahren.  Er hat über Einnahmen und Ausgaben des  Vereins Buch zu führen und bei der  Jahreshauptversammlung eine Vermögensübersicht  vorzulegen.  Er hat ferner  die Verpflichtung, den Revisoren auf deren einstimmigen Wunsch  jederzeit die Bücher und den Barbestand zur Einsicht zur Verfügung zu stellen. Die jeweiligen  Revisoren werden  bei  der Jahreshauptversammlung gewählt. Die Revisoren haben im Interesse sämtlicher Mitglieder die Kassenangelegenheiten zur evt.  Richtigstellung durch die Versammlung jährlich eingehend zu prüfen.  Sie haften dem Verein mit Unterschrift für genaue Prüfung.  Über die Kassenprüfung haben die  Revisoren ein Protokoll zu  erstellen, das bei  den Vereinsakten  abgelegt wird.  Der 1. Vorsitzende hat das Recht jederzeit einen Kassenbericht zu verlangen.

 

5 , 6 ,7 Ausbildewarte

 

Die Ausbildewarte sind  verantwortlich  für den Übungsbetrieb und geben Hunde zur Prüfung frei.

 

 

 § 13 Dem Hauptausschuss gehören an

 

1. Die Vorstandschaft

2.  Zwei Mitglieder,  die von der Vorstandschaft  jeweils bestimmt werden.

Der Hauptausschuss ist bei  allen außergewöhnlichen Angelegenheiten und Beschlüssen zu  hören.  Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder des Hauptausschusses (=5) anwesend sind.

 

 

 

 

 

 

 § 14 Bildung von Hauptausschüssen

 

Nach Bedarf können weitere Ausschüsse für verschiedene Aufgaben gebildet werden, worüber die Vorstandschaft entscheidet.

 

 

 

 § 15 Protokollpflicht

 

Über die Verhandlungen und Beschlüsse der  Mitglieder und übrigen Versammlungen sind Protokolle  aufzunehmen. Deren Bekanntmachung erfolgt durch Aushang/Auslegung im Vereinsheim.

 

§ 16 Abstimmungen

 

 

Sämtliche Abstimmungen  erfolgen mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder.

Nur  bei Änderung  der Satzung,  Ausschluss eines Mitglieds und Auflösung des Vereins, ist

Eine Stimmenmehheit von drei Vierteln der erschienen Mitglieder erforderlich (§11, §13 und

§20 bleiben davon unberührt).

 

 

§ 17 Austritt

 

Die Mitgliedschaft  endet mit  dem  Tode,  durch freiwilligen

Austritt, durch Streichung aus der Mitgliederliste oder durch

Ausschluss. Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle

Rechte und jeder Anspruch auf das Vereinsvermögen. Freiwilliger Austritt kann jederzeit durch  schriftliche Erklärung der Vorstandschaft gegenüber erfolgen.

 

 

§ 18 Ausschluß aus dem Verein

 

     Bei vereinsschädigem Verhalten befindet über den Ausschluß aus dem Verein der Hauptausschuß in geheimer Sitzung. Gegen den Ausschluß kann innerhalb von zehn Tagen ab Zustellung des Beschlusses schriftlich Einspruch zur Vorstandschaft erhoben werden. Über den Einspruch entscheidet endgültig ein zu bildender Ausschuß, bestehend aus der Vorstandschaft und weiteren vier Mitgliedern, Dem betroffenen Mitglied ist das rechtliche Gehöhr zu gewähren.

 

 

§ 19 Abwicklung von finanziellen Forderungen an den Verein

 

Eine Forderung gilt als geprüft und anerkannt,  wenn  sie vom

1.   Vorstand und mindestens noch  von einem Vorstandsmitglied durch Unterschrift abgezeichnet ist.  Die Begleichung der anerkannten Forderung erfolgt durch den Schatzmeister.

 

 

 

 

 

§ 20 Auflösung des Vereins

 

Ein Antrag zur Auflösung des Vereins muss  schriftlich bei dem

1. Vorsitzenden eingereicht werden und mindestens von 1/4 der Mitglieder unterschrieben sein.  Der 1.  Vorsitzende hat daraufhin eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Der Verein gilt als aufgelöst, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind oder  schriftlich ihre Stimme abgegeben  haben und von diesen  sich  3/4  für die Auflösung erklären.  Das Vereinsvermögen steht im Falle einer Auflösung dem Tierschutzverein zur Verfügung, der es ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

 

 

 

Die Satzung wurde von der Vorstandschaft und von den Mitgliedern  am 13.05.1976 beschlossen.

 

Eine  Satzungsänderung  wurde von der Vorstandschaft  und von den Mitgliedern am 17.02.1979 beschlossen.

 

Eine  Satzungsänderung  wurde von der Vorstandschaft  und von den Mitgliedern am 20.06.1981 beschlossen.

 

Eine  Satzungsänderung  wurde von der Vorstandschaft  und von den Mitgliedern am 02.03.1984 beschlossen.

 

Eine  Satzungsänderung  wurde von der Vorstandschaft  und von den Mitgliedern am 25.06.1988 beschlossen.

 

Eine  Satzungsänderung  wurde von der Vorstandschaft  und von den Mitgliedern am 25.11.1989 beschlossen.

 

Eine  Satzungsänderung  wurde von der Vorstandschaft  und von den Mitgliedern am 30.11.1991 beschlossen.

 

Eine Satzungsänderung wurde von der Vorstandschaft und von den Mitgliedern am

07.02.2004 beschlossen.

 

 

Zurück  |   nach oben  |